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Die Mondin

Ina Kitroschat (editiert: 03.11.2016)

 

Leis‘ weist der Mond mich durch die Zeiten,

die Herrin der Erinnerung.

Lässt mich tanzen durch die Weiten:

Trauer, lass los! Bleibe stumm.

 

Die Sternlein huschen, geben Zeichen,

von einer damaligen Welt.

Heute kann ich sie vergleichen;

es war besser auszuweichen(!)

als zu sehen, was uns damals zusammenhält.

 

Doch kommt mein Herz heut nicht zur Ruhe,

das liderliche, kleine Ding!

Ob ich sitze, stehe, tue

die Gelassenheit, sie bleibt gering.

 

Drum stille, stille, stille, stille

leg ich mich zur guten Nacht.

Wenn es ist ein frommer Wille

dann hat mir die heim‘sche Grille

zum Schlafen ein Lied mitgebracht.

Zweiseelenspiegelsplitter

Ina Kitroschat

 

In den Himmel sehe ich.

Blicke durch die Wolken ich.

Die Sterne beobachte ich.

Sehe mein Herz ich. N i c h t .

 

Himmel siehst in den du.

Die Wolken durch blickst du.

Beobachtest die Sterne du.

Herz dein siehst du. N i c h t .

 

Wir schauen in den Himmel.

Wir blicken durch die Wolken.

Wir beobachten die Sterne.

Wir sehen unsere Herzen.