Ina Kitroschat

Alleine stehst du da, Geliebte
mit einer Schwermutsträne im Auge.
Dabei bist du das hübscheste, was ich je sah!

So weine nicht und schau nicht nieder.

Von der Einsamkeit geküsst
und mit den Armen in die Leere greifend,
krallst du deine Füße in den Boden,

und bist doch das Stolzeste, was ich in seiner Verzweiflung je erblickte.

Streicheln will ich
deinen wohlduftenden Leib, mein Herz,
ihn halten und liebkosen.

Denn du bist meine Sehnsucht und mein Ruhekissen.

So weine nicht, Schönheit,
denn ich bin in Gedanken dein!
Ich träume mich zu dir
um demütig zu deinen Füßen zu sitzen.