Vitae

blick

Ina Kitroschat, Todnau, 2013

Ina Kitroschat bin ich. Ich wurde am 21. Mai 1987 in der Bergbaustadt Ibbenbüren, NRW, als ältestes Kind (chronisch neugierig und wissbegierig) geboren. Ein jüngerer Bruder kam dazu.

Schon als ich 3 Jahre alt war, durften meine Eltern kein Detail einer Gutenachtgeschichte mehr auslassen, weil ich Geschichten (v. a. Märchen) schon damals liebte. Kindergartenlieder, Einträge aus dem Poesiealbum und Reime auf der Lieblingstasse waren später vor dem Auswendiglernen nicht mehr sicher…

Das Lesen bereitet mir seit der Grundschule Freude. Ich las als Kind Bücher von AutorInnen wie Astrid Lindgren, Erich Kästner, Ottfried Preußler, Michael Ende oder auch Enid Blyton. Ich scheute mich schon früh nicht vor einer Versammlung oder Menschengruppe eine bekannte Kindergeschichte wie den Regenbogenfisch von Marcus Pfister vorzutragen. Bei einem Schullesewettbewerb ärgerte ich mich mal über den 2. Platz in einem Fremdlesetext, weil ich das Wort Capis (Cap, Schirmmütze) nicht kannte. Mit ca. 8 Jahren begann ich meine ersten eigenen kleinen Geschichtchen zu schreiben und sammelte sie (als große Tagträumerin, die ich nunmal bin) in Schubladen, Schränken, Taschen und Portemonnaies (dort versteckte ich sie so gut, dass ich sie z. T. erst Jahre später wiederfand!).

Mit ca. 12 Jahren entdeckte ich das Gedichteschreiben für mich. Seitdem ist es für mich zu einer Art Ventil geworden, das nicht nur Reflexion ermöglicht, sondern auch die Laune hebt. Hier kann ich übertreiben, abstrahieren, dramatisieren und mich davonträumen (Mechanismen, die alle sehr gut tun können).

Methoden wie das Kreative Schreiben habe ich im Laufe der Jahre in Form immer weiter als Entspannungs- und Problemlösungsstrategie genutzt. Dadurch bin ich ganz gut im Perspektivwechsel, dem Einfühlen und der Selbstreflexion geworden, finde ich zumindest.

Schlussendlich fand ich mich beruflich in der Pädagogik und der Lehre wieder. Dank meiner Großmutter, die mich immer inspirierte (und auch noch heute inspiriert!) begann ich 2008 mein Studium B. A. Religionspädagogik und B. A. Soziale Arbeit, das ich 2014 als Diakonin der ev. Württ. Landeskirche auf der Karlshöhe in Ludwigsburg erfolgreich abschloss.

In meiner Freizeit trete ich immer wieder bei Poetry Slams in der Umgebung auf oder wirke in Onlineforen und Gedichtsammelbänden als Lyrik-Autorin mit.

Seit 2014 bin ich als Sozialpädagogin tätig und lebe seit 2016 in Tübingen. Mittlerweile bilde ich mich auch zur Systemischen Beraterin weiter und interessiere mich u. a. für Mädchenpolitik, Systemische Therapie und Poesietherapie. In Schreibprozessen sehe ich mehr als nur den Text auf dem Papier. Ich bin der Meinung, dass Schreiben die mentale und körperliche Gesundheit auf wohltuende Weise unterstützen kann, indem kreative Prozesse angeregt werden. Allein lockerers Assoziieren kann schon sehr gut tun! Das macht das Kreative Schreiben so wertvoll und empfehlenswert es einfach mal zwanglos auszuprobieren.

Aus dieser speziellen Liebe zum Schreiben ist Nachbarsgartenlyrik.de entstanden.